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Presseberichte über Möllen

Kleine und große Presseberichte aus unserer Ortschaft

RP 05.06.2000
Einweihung des "Hauses für die Menschen
"Füreinander und miteinander leben"

Generalvikar Norbert Kleiboldt segnete das neue "Haus für die Menschen" der Caritas in Möllen ein.
RP-Foto: Martin Büttner
 
VOERDE-MÖLLEN (RP). "Nur wer anderen hilft, dem wird auch selbst geholfen", betonte Pastor Theodor Prießen am Samstag in Sankt Barbara. Denn füreinander da sein und miteinander leben, das ist das Motto einer neuen Einrichtung in Möllen: Die Stadt Voerde und die Caritas haben gemeinsam den Bau des "Hauses für die Menschen" initiiert. Die Einweihung des Gebäudes "Auf dem Bünder 21" wurde feierlich mit einem Festhochamt mit Generalvikar Norbert Kleyboldt begangen. Mitgestaltet wurde die Messe vom Chor aus Sankt Albertus Magnus in Hünxe.
Nach dem Hochamt waren alle Kirchenbesucher zum Einweihungsfest rund um das neue Gemeinwesenhaus eingeladen. Nach der Segnung aller Räume überreichte Theodor Prießen das erste Geschenk für das Haus: Ein Kreuz, das Menschen den unterschiedlichen Situationen zeigt. Auf die ebenso vielfältigen Aufgaben und Angebote der Caritas wies Bürgermeister Dr. Hans-Ulrich Krüger hin und wünschte den Mitarbeitern gutes Gelingen. Seine Einladung zu einer Runde Kickern mit dem Generalvikar und dem Vorsitzenden des Caritasverbandes, Bernhard Groß, beendete den offiziellen Teil der Veranstaltung. Bei strahlendem Sonnenschein konnten sich die zahlreichen Besucher, unter denen sich auch Vertreter der Vereine und Parteien befanden, mit Eis und Getränken erfrischen und sich am Buffet bedienen.
Etwa ein Jahr hatte es von den ersten Planungen bis zur Fertigstellung des Gebäudes unter Leitung des Architekten Heinz Vahnenbruck gedauert. Der Name "Haus für die Menschen" soll zwar noch nicht der endgültige sein, sagt jjedoch bereits einiges über seine Bestimmung aus: Hier sollen Menschen in Notsituationen Beratung und Hilfe finden, für Jugendliche gibt es ein Cafe mit Spielautomaten und Kicker, außerdem wird Hausaufgabenbetreuung angeboten.
In zwei der insgesamt sieben Räume wird das Jugend- und Sozialamt der Stadt Voerde eine Außenstelle einrichten, im oberen Stockwerk stehen Räume für Kurse und Schulungen zur Verfügung. Für eine ausreichende Betreuung sei dabei gesorgt: "Es wird immer eine hauptamtliche Kraft im Haus sein", erklärte Michael van Meerbeck, Geschäftsführer der Caritas, "Auch einige Teilzeitkräfte und Zivildienstleistende werden hier eingesetzt." Nach dem viel versprechenden Zulauf bei der Eröffnung erhoffe man sich auch für die Zukuft einen regen Nutzen der Einrichtung.

Von SARAH DICKMANN

RP 25.09.2000
Gemeindefest in Möllen
Hopsburg, Trödler und die Arche Noah

VOERDE-MÖLLEN (RP).
"So ist das feiern schöner, weil viel mehr Leute da sind", lautet der Kommentar des sechsjährigen Dennis zu der Idee eines ökumenischen Gemeindefestes. Erstmalig feierten die beiden Möllner Gemeinden ihre Pfarrfest gemeinsam. Entlang der Schlesierstraße hatten die verschiedenen Gruppen der Gemeinden ihre Spiel- und Verpflegungsstände aufgebaut.
"Die Möllner unternehmen viel zusammen, warum sollen sie dann nicht auch gemeinsam feiern", erklärte Kaplan Wolfgang Schmitz die Idee. Begonnen wurde das Fest mit einem ökumenischen Gottesdienst auf der Wiese vor der Stadtbücherei, den Pfarrer Ralf Federwisch und Kaplan Wolfgang Schmitz gemeinsam hielten. Hier wirkten der Voerder Posaunenchor unter der Leitung von Gerhard Friedrich sowie die Chorgemeinschaft Möllen mit. Als Tiere verkleidet führten die Kinder der beiden Kindergärten das Stück "Die Arche Noah" auf.
Im Anschluss konnte man gemütlich zwischen den Ständen schlendern, sich beim Familienkreis einen Fruchtspieß gönnen, bei der Kindertagesstätte Sankt Marien seine Geschicklichkeit testen oder auf dem kleinen Trödelmarkt das eine oder andere Schnäppchen ergattern. Musikalisch wurde das bunte Treiben vom Tambourkorps Möllen sowie dem Chor "Pro musica" untermalt, abends waren alle Anwesenden zum "Offenen Singen" eingeladen.
Für die kleinen Gäste sorgte ein Zauberer für Unterhaltung, eine Hopsburg war ständig belagert. Ins evangelische Gemeindehaus lockte eine Cafeteria, mit Gulaschsuppe, Waffeln und Gegrilltem war vor der Kirche bestens für das leibliche Wohl gesorgt. Der Erlös des gelungenen Festes fließt an das Friedensdorf.

SARAH DICKMANN

RP 15.01.2001
Sankt Paulus und St. Barbara feierte Partner- gemeinde in Uganda -
Sternsinger ganz auf Afrika eingestellt
 
Auch in Bruckhausen trafen sich die Sternsinger von Sankt Albertus Magnus zum Abschlussgottesdienst, bevor sich die Gemeinde zum Neujahrsempfang im Pfarrheim zusammenkam.
RP-Fotos (2): Jörg Kazur

VOERDE (RP).
Stolz reckt Patrick Rütering die Hände in die Höhe: Er darf den Scheck über die Einnahmen der Sternsinger halten. Fast 9000 Mark haben 50 Kinder und Jugendliche der Gemeinden Sankt Paulus Voerde und Sankt Barbara Möllen an den Türen gesammelt. Und weiß Patrick auch, wofür das Geld bestimmt ist? "Für arme Kinder in Uganda", erzählt er. Von dem Erlös wird unter dem Motto "Wasser ist Leben" in Mirembe Maria, der Partnerstadt der Gemeinden, ein Brunnen gebaut.
Am Afrikatag, der am Sonntag in Sankt Paulus gefeiert wurde, bekamen die Sternsinger für ihre Mühen ein kleines Geschenk überreicht. "Klar freue ich mich darüber, aber das und die Süßigkeiten sind nicht das Wichtigste", erklären Angelika Hanke und Sabrina Kestel. "Ist doch schön, wenn man mit ein bisschen Singen anderen helfen kann." Auch Angelikas kleine Schwester Anja lief in diesem Jahr zum ersten Mal mit Krone und Umhang durch Voerde: "Das Laufen hat Spaß gemacht, es war gar nicht anstrengend", berichtet sie.
Für die Sternsinger und alle anderen Mitglieder der Gemeinde wurde am Afrikatag einiges geboten: Nach der Messe, die vom Instrumentalkreis der Eltern der Mädchen und Jungen des Kindergartens musikalisch gestaltet wurde, waren sie ins Pfarrheim eingeladen. Einer Stellwand konnte man die Projekte des "Solidaritätskreises Eine Welt" in Mirembe Maria entnehmen, man konnte Produkte aus Afrika entweder kaufen oder bei einer Tombola gewinnen. Nach dem gemeinsamen Singen wurde ein afrikanisches Menü mit Bohnen, Gemüsecurry und süßen Bananen aufgetischt.
"Baghspiel", "Kaleha" und "Komm mit nach Malehice" hießen die Geschicklichkeitsspiele aus dem großen afrikanischen Spielekoffer für die Kinder, doch auch mit alltäglichen Dingen wie Korken oder Steinen sollte gespielt werden. Zu Trommelrhythmen durften die Kleinen malen, am Nachmittag gab es eine Diavorführung von Theo Baumann.
Er hatte im vergangenen Jahr einen Schulausflug in Mirembe Maria organisiert, der für die Jugendlichen dort den Abschluss der Schulzeit bedeutet. "Der Afrikatag besteht schon seit 110 Jahren", erklärte Margret Heptner, Vorsitzende des Solidaritätskreises. "In den meisten Gemeinden wird er jedoch nicht so groß gefeiert. Wir verbinden ihn seit vier Jahren mit einer Feier für unsere Partnergemeinde."

Von SARAH DICKMANN

RP 14.02.2001
Caritas bietet in Möllen jetzt auch Sozialberatung für ausländische Bürger an / Roberto Rosales: "Ich will den Menschen hier helfen"

VOERDE-MÖLLEN (RP).
Das Team des Caritas-Hauses für Gemeinwesenarbeit in Möllen hat Verstärkung bekommen. Seit Monatsanfang ist Roberto Rosales dort tätig. Zum Aufgabenbereich des Chilenen gehört die Sozialberatung ausländischer Mitbürger. Die nächste Zeit wird der 37-Jährige dafür verwenden, sich in Möllen bekannt zu machen, Kontakte zu den Bürgern zu knüpfen. Und damit es bei der Verständigung möglichst wenig Probleme gibt, wenn es auf Deutsch mal nicht weiter geht, lernt Rosales bereits Türkisch.
Feste Sprechstunden hat der Sozialarbeiter künftig jeden Montag in der Zeit von 9 bis 13 Uhr im Caritas-Haus Auf dem Bünder. Dabei berät er die zu ihm kommenden Menschen nicht nur in Fragen der Existenzsicherung, er begleitet sie auch, wenn es beispielsweise gilt, Behördengänge zu erledigen. Rosales sagt von sich, für seine Aufgabe "voll motiviert" zu sein und "will den Menschen hier helfen", ihnen das Gefühl geben, dass jemand für sie da ist, wenn sie Probleme haben.
Die Sozialberatung ist nur eines von vier Angeboten im Gemeinwesenhaus, das die Caritas im Juli vergangenen Jahres eröffnete und an dessen Finanzierung die Stadt Voerde beteiligt ist. Das Jugendcafe ist eine weitere Säule, hinzu kommen die pädagogischen Angebote wie Krabbelgruppe, Hausaufgabenbetreuung und Förderunterricht sowie die Nutzung der Räume durch externe Gruppen.

Regelmäßige Treffs
Regelmäßige Treffs veranstaltet bereits eine Mutter-Kind-Gruppe, der Voerder Kreuzbund kommt im Caritas-Haus zusammen, auch eine Gruppe jugendlicher Rapper fühlt sich dort heimisch und nutzt es für Proben. Zudem belegt die Stadt Voerde zwei Büroräume, das Jugendamt hat dort eine Anlaufstelle.
Für die pädagogischen Angebote ist Svenja Dudziak zuständig. Die junge Erzieherin gehört gemeinsam mit Roberto Rosales und Guido Busch, der die Caritas-Einrichtung leitet, zum festen Team des Hauses. Unterstützt wird das Trio durch einige zeitlich befristet eingesetzte Mitarbeiter.
Nachdem die Möllener Jugendlichen das Haus in den ersten Monaten nur mäßig besuchten, wird es inzwischen gut angenommen, wie Guido Busch gestern sagte. Die Zusammenarbeit mit der Kommune habe sich bewährt. Auch die Kooperation mit der benachbarten Grundschule verläuft zur Freude von Busch gut und soll weiter ausgebaut werden.

Von HEINZ SCHILD

RP 23.01.2001
KAB Sankt Barbara Möllen blickt auf ein ereignisreiches Jahr zurück
Paddeln, Tanzen, Diskutieren

Viele langgediente und einige neue Mitglieder auf einem Bild vereint: Die KAB Sankt Barbara Möllen hatte allen Grund zum Feiern. RP-Foto: Martin Büttner
 
VOERDE-MÖLLEN (RP). Die KAB Sankt Barbara Möllen hat für 45-jährige Vereinsangehörigkeit Anneliese und Karlheinz Kaplon geehrt. 40 Jahre gehören Lilo und Helmut Seidel und Waltraud Nuß der KAB an. Margot Müller, Johanna Nagaoka, Udo und Britta Herrmann, sowie Katrin Ballhaus wurden als Neumitglieder begrüßt. Der ausscheidenden Schriftführerin Petra Gillner sowie den Vertrauensleuten Marga Lümmen und Gudrun Bergmann dankte die KAB für ihr Engagement.
Vorsitzender Hans-Peter Bergmann blickte auf ereignisreiches Jahr zurück. Zu den Höhepunkten zählte neben der Fahrradtour und dem Familienwandertag ein Berlinseminar. Heinz Dieter Kraps, Leiter der Altenund Rentnergemeinschaft (ARG), legte ebenfalls eine gute Bilanz vor. Bei den Monatsveranstaltungen trafen sich im Schnitt über 40 Menschen.
Die Tanzgruppe innerhalb der ARG, hatte im vergangenen Jahr auch außerhalb Möllens einige Auftritte. Sie besteht bereits seit fünf Jahren. Detlef Tilg berichtete über die Aktivitäten des Familienkreises (FK). Neben den Familiensamstagen, an denen gemeinsam gekocht und gespielt wurde, gab es mehrere Ausflüge, so ins "Phantasieland" oder zum Paddeln auf der Niers.

Vorstandswahlen
Ergebnisse der Wahlen: Vorsitzender Hans-Peter Bergmann, Stellvertreter Ursula Kraps und Karlheinz Kaplon, Schriftführer Günter Merkel, Kassiererin Rita Etschmeier, Delegierter Fritz Lordick, Leiter der Zielgruppe ARG Heinz-Dieter Kraps, Leiter der Zielgruppe Familienkreis Detlev Tilg. Als Kassenprüfer wurden Ursel Kljucevsek und Marga Lümmen bestimmt. Bannerträger sind Günter Wendel und Markus Preuß. Die Vertrauensleute Rosa Lubosch, Christel Lamshoeft, Ursula Kraps, Renate Steeger, Martina Tilg, Rita Sczyrba, Johanna Nagaoka, Christina Corsten und Günter Wend wurden in ihrem Amt bestätigt.
Schwerpunkt des Bildungs- Aktions- und Freizeitprogramms für 2001 soll eine Werbekampagne sein. Ende März wird es einen Aktionstag geben, zu dem alle Möllener eingeladen sind. Das detaillierte Programm ist beim Vorsitzenden und den Vertrauensleuten erhältlich und kann auch wieder im Internet unter http://home.t-online.de/home/h.peter.bergmann/kab abgerufen werden.

RP 26.01.2001
"Ich misch mich ein" - Orientierungsseminar für Jungen und Mädchen der Hauptschule Möllen zeigt Perspektiven auf
Berufssplanung selbst in die Hand nehmen

VOERDE-MÖLLEN (RP).
Eigeninitiative zu entwickeln, die Gestaltung des eigenen Lebens selbst in die Hand zu nehmen. Darum ging es bei dem Seminar, das die Jugendberatungsstelle des Internationalen Bundes (IB) in Kooperation mit der Hauptschule Möllen für Schüler veranstaltete, die im Sommer die Schule verlassen und sich daher neu orientieren müssen. Das Berufsorientierungs- und -vorbereitungsprojekt stand unter dem Motto "Ich misch mich ein" und endete für drei Mädchen und vier Jungen der 8. und 9. Klasse gestern mit der Entgegennahme ihrer Teilnahmezertifikate.
Stand bei den sieben Schüler zu Beginn des Seminars, das an insgesamt sieben Tagen im November, Dezember und Januar durchgeführt wurde, noch nicht fest, welchen Weg sie nach Verlassen der Hauptschule einschlagen wollten, so haben sie nun klare Vorstellungen von ihrer Zukunft. Während sechs von ihnen demnächst die Berufsschule besuchen wollen, steht für einen Jungen fest, eine Lehre als Maler und Lackierer zu beginnen.
Schulleiter Rainer Rienäcker wertete es als Erfolg des Seminars, dass die vorher unentschlossenen Schüler nun präzise Aussagen über ihre Zukunftsvorstellungen machen konnten, denn das sei Sinn und Zweck des Projekts gewesen.
Bereits seit mehreren Jahren arbeiten die Hauptschule Möllen und die Jugendberatungsstelle zusammen. Bereits im vergangenen Jahr wurde ein ähnliches Seminar druchgeführt. Und die Kooperation soll fortgesetzt werden, wie Rainer Rienäcker und Matthias von Holst vom IB übereinstimmend bekräftigten.

Fähigkeiten entdecken
Diesmal ging es darum, dass die jungen Seminarteilnehmer - Paul, Yussef, Ferhan, Kausar, Entisar, Fatima und Musa - ihre eigenen Stärken und Fähigkeiten entdecken, dabei herausfinden, was sie interessiert und ihren Berufswunsch benennen können. Intensiv wurden sie auf mögliche Bewerbungssituationen vorbereitet. Das fand im Gemeindehaus der Möllener Pfarre Sankt Barbara statt, denn bewusst wurde für das Seminar ein Ort außerhalb der Schule gewählt, wie IB-Mitarbeiter Matthias von Holst berichtete.
Unterstützung erhielten er und seine Kollegin Antje Confurius von externen Fachkräften, die mit den Jugendlichen bestimmte Fragestellungen erarbeiteten. In Rollenspielen ging es beispielweise darum, die Situation eines Vorstellungsgesprächs aufzuarbeiten.

Von HEINZ SCHILD

NRZ 29.03.2001
Familiennachmittag der KAB

Möllen (NRZ). "Gemeinschaft erleben und Freunde finden"ist das Motto eines Familiennachmittags der KAB St. Barbara Möllen am Sonntag, 1. April, ab 15 Uhr im Barbarahaus. Die KAB möchte vielen Gästen Einblick in ihre vielfältigen Aktivitäten bieten. Vorbereitet sind eine kostenlose Kaffee- und Kuchentafel, Musik zumMitsingen, Video- und Dia-Vorführungen aus dem Vereinsleben, Tischtennis für alle Altersklassen, Basteln und Schminken für Kinder, Vorführungen des KAB-Senioren-Tanzkreises und eine Ausstellung vergangener Aktivitäten. In einer Multimediapräsentation wird eine Vereinshomepage mit Infos über den Stadtteil Möllen und die KAB gezeigt. Jeder Besucher darf auch selbst surfen. Zum Abschluss wird ein Abend-Imbiss angeboten. Weitere Informationen über http://www.kab-moellen.de oder über Tel: 92766 (Hans-Peter Bergmann) oder Tel: 921849 (Karlheinz Kaplon)

NRZ 20.04.2001
Alle Möllener sind wieder zur Feier eingeladen

Möllen (NRZ). Zur festen Tradition ist seit nunmehr fast drei Jahrezehnten die Maifeier in Möllen geworden. Die Möllener Vereinsgemeinschaft lädt hierzu die gesamte Bevölkerung wieder ein.  Am 30. April treffen sich ab 17.30 Uhr alle Vereine und interessierte Bürger auf der Schießsportanlage des BSV Möllen, um den Maikranz abzuholen. Unterstützt durch das Tambourkorps Möllen wird dann mit einem Marsch durch die Ortschaft der Kranz zum Gasthaus Möllen (Freizeitanlage) getragen. Wie im vorigen Jahr wird für alle Zugteilnehmer unterwegs eine kleine "Tankstelle" eingerichtet. Auf der Wiese
vor dem "Gasthaus Möllen" ist dann die "Freiwillige Feuerwehr" gefragt, um den sehr schweren Maibaum aufzubauen. Anschließend gibt es ein kleines Platzkonzert des
Tambourkorps. Ab 20 Uhr findet der große "Tanz in den Mai" statt. Für die nötige Stimmung bei Jung und Alt sorgt die bekannte Tanzkapelle "Super Sonics". Gegen 24 Uhr wird dann wieder die "Möllener Maikönigin" gekürt. Karten für diese Veranstaltung gibt es ab sofort bei allen Vereinsvorsitzenden für 10 Mark, an der Abendkasse kosten sie 13 Mark. Am 1. Mai gibt es ab 10.30 Uhr am gleichen Ort eine Kulturveranstaltung der Stadt Voerde, die ebenfalls von der Vereinsgemeinschaft organisiert ist. Das diesjährige Motto lautet: "Möllen lebt!" Neben dem Tambourkorps Möllen spielt das "Showsextett Bergen Echo" auf. Die Kapelle bringt dabei auch einen bunten Reigen aus volkstümlicher Musik mit in den
Festsaal. Zwischendurch werden die "Minis" von Blau Weiß Bocholt mit tollen Parodien von bekannten Stars das Publikum begeistern. Außerdem im Programm ist das Trio "Klangfarbe Xanten". Es singt Ausschnitte aus berühmten Musicals und Operetten. Gegen Mittag wird vom Festwirt eine deftige Erbsensuppe angeboten. Im Internet gibt es ab sofort eine neue Adresse:
http://www.moellen.de. Hier sind neben vielen Informationen und Bildern über den Stadtteil Möllen auch die Adressen und Telefonnummern aller 16 Vereine, die in der Vereinsgemeinschaft organisiert sind, zu finden.

RP 22.04.2001
Rentner-Gemeinschaft der KAB Möllen zog Bilanz
Junge Alte - fit wie ein Turnschuh

VOERDE-MÖLLEN (RP).
Die "Alten- und Rentner-Gemeinschaft (ARG) der "Katholischen Arbeitnehmer Bewegung" (KAB) Sankt Barbara Möllen blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Neben der geselligen Treffen, Bildungsveranstaltungen zu religiösen, gesellschaftlichen und sonstigen Themen (zum Beispiel "Testament und Erbrecht", "Körperbehinderung - welche Einstufungen und Vergünstigungen sind möglich?" oder "Meine Rechte als Patient") gab es auch eine Reihe von Ausflügen. Höhepunkt war eine fünftägige Bildungsfreizeit im Sauerland, die unter dem Motto "Fit im Alter" stand.
Auch die Tanzgruppe berichtete über ein überaus erfolgreiches und aktives Jahr mit einigen Auftritten. Im Aschluss an den Jahresbericht standen Neuwahlen auf dem Programm. Zum 1. Obmann wurde Heinz-Dieter Kraps für zwei Jahre wiedergewählt. Seine Stellvertreterin ist Brigitte Schmidt. Zur Kassiererin wählte die Versammlung Rita Sczyrba. Das Amt des Schriftführers wird ebenfalls von Heinz-Dieter Kraps ausgeübt. Josef Lümmen stand nach sieben Jahren als Kassierer aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr zur Verfügung.

Auch im Internet
Im Internet sind die KAB-Seiten unter der Adresse http://www.kab-moellen.de zu erreichen. Dort gibt es unter der Rubrik "Unsere jungen Alten" neben zahlreichen Bildern und Informationen, auch das komplette Bildungs-, Freizeit- und Aktionsprogramm des KAB-Vereins und der ARG. Schnupperstunden zu allen Aktivitäten sind immer möglich und ausdrücklich erwünscht. Weitere Informationen sind bei Heinz-Dieter Kraps, (0 28 55) 23 89, zu erfragen.

RP 18.04.2001
Herzlicher Abschied von Schwester Pia in Sankt Barbara in Möllen mit Gottesdienst und Empfang
Mit vollem Einsatz für die Gemeinde


Pastor Theodor Prießen bedankte sich mit der Barbara-Plaket te bei Schwester Pia für ihren großen Einsatz für die Gemeinde.

VOERDE-MÖLLEN (RP). Eine gefüllte Kirche ist heute fast eine Seltenheit. Aber zum Abschied von Schwester Pia waren viele gekommen, um ihr persönlich für ihr Engagement zu danken, war sie doch mehr als sechs Jahre in der Gemeinde tätig gewesen. Ein feierlicher Gottesdienst in der Sankt Barbara-Kirche in Möllen war der Auftakt zu einem Tag, an dem das Abschied nehmen nicht enden wollte. Pastor Prießen fand herzliche Worte des Dankes für das, was Schwester Pia während der Zeit ihrer Tätigkeit in der Gemeinde geleistet und auch bewegt hat.
An den Gottesdienst schloss sich ein Empfang im Barbara-Haus an. Sie hatte sich immer gewünscht, sich persönlich verabschieden zu können. Auch ihre schwere Erkrankung konnte sie nicht daran hindern. Da sie an den Rollstuhl gebunden ist, brachten sie zwei Mitschwestern aus dem Mutterhaus in Münster-Hiltrup mit dem Pkw nach Möllen.
Hier nun konnte sie "ihre" Gemeinde noch einmal treffen. Und es waren nicht wenige, die ihr noch ein persönliches Wort sagen wollten. Als Andenken überreichte Pastor Prießen die Barbara-Plakette. Ein besonderes Geschenk überreichte der evangelische Pfarrer Federwisch. Ein begabtes Gemeindemitglied hatte die evangelische und die katholische Kirche in einem Bild als Einheit dargestellt, als Zeichen der in Möllen gelebten Ökumene. Es wurde ein langer Nachmittag mit vielen Gesprächen und Erinnerungen.
Schwester Pia wurde 1930 in Gröblingen, Kreis Warendorf, geboren. Fünf Geschwister und die Tätigkeit in Jugendgruppen haben sie, nach eigener Aussage, geprägt. Vor ihrem Eintritt in die Ordensgemeinschaft vom Heiligsten Herzen Jesu 1961, war sie als Volksschullehrerin tätig. Von 1964 bis 1967 war sie in Australien und Paqua-Neuguinea.
Gesundheitliche Gründe zwangen zur Rückkehr in die Heimat. Es folgten verschiedene pastorale Tätigkeiten, bevor sie im Sommer 1993 nach Möllen kam. Hier lebte sie mit anderen Ordensschwestern im Pfarrhaus. In der Gemeinde übernahm sie neben pastoralen Aufgaben, wie Lektorin und Messgestaltung, auch etliche andere. So gründete sie den deutsch-türkischen Frauenkreis und die Frauenschola, den Tanzkreis der Altenund Rentnergemeinschaft in der KAB, war in der Hausaufgabenhilfe für Grundschüler tätig, war aber auch sonst, soweit es die Gesundheit erlaubte, immer ansprechbar für andere Aufgaben.
Im Juni 2000 erkrankte sie schwer. Nach der Krankenhausentlassung kehrte sie ins Mutterhaus zurück. Immer hatte sie gehofft, wieder in Möllen tätig sein zu zu können. Aber das ließ ihr Gesundheitszustand nicht mehr zu.

RP 05.2000
Bauausschuss beriet über Wohnumfeldverbes- serung im Ortsteil Möllen
Auch die Erzeugung eines Wir-Gefühls gehört dazu

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Zur Wohnumfeldverbesserung im Ortsteil Möllen gehört nicht nur die Sanierung der Straßen und Gehwege, die voraussichtlich 4,7 Millionen Mark kosten wird. Das Foto zeigt die Straße Auf dem Bünder. RP-Foto: Jörg Kazur

VOERDE (RP).
Das Ziel haben sie klar vor Augen: Möllen soll schöner werden. Wie das zu erreichen ist, darüber beriet gestern der Bausschuss, an dessen Sitzung Vertreter des "Runden Tischs Möllen" teilnahmen und ihre Überlegungen einbrachten. Als Ergebnis der Beratung wurde eine aus sieben Mitgliedern bestehende Arbeitsgruppe gebildet, die erste Zielvorgaben erarbeiten und das Projekt weiter voranbringen soll. Dabei wird ein intensiver Dialog mit den Bürgern, verschiedenen Interessensgruppen, den Vereinen und der Siedlung Niederrhein, die größter Grundstücksbesitzer in Möllen ist, angestrebt.
Geplant ist eine grundlegende Wohnumfeldverbesserung in Möllen, die Erneuerung von Straßen (mit Kanälen) und Gehwegen. Gerechnet wird mit Gesamtkosten von 4,7 Millionen Mark. Was letztlich realisiert werden kann, steht allerdings auf einem anderen Blatt. Beigeordneter Ludwig Blüge-Boyksen wagte die Prognose, dass es ein langer Weg sein wird, die Qualität des Ortsteils herauszuarbeiten.

Ein langer Weg
Breit diskutiert wurde der Vorschlag, mit den notwendigen Vorplanungen ein Ingenieurbüro zu beauftragen. Mit den dafür notwendigen Ausgaben in Höhe von rund 100 000 Mark wollte die CDU sich nicht abfinden. Ihre Befürchtung, es könnten Hoffnungen geweckt werden, die man letztlich nicht erfüllen könne. Lissy Füllgraf von den Grünen plädierte dafür, bei Festlegung der städtebaulichen Zielsetzung in der Arbeitsgruppe auch mit der Siedlung Niederrhein zu diskutieren und die Bürger mit ins Boot zu holen.
Seine prinzipielle Bereitschaft einzusteigen, erklärte Hans-Karl Bellinghausen, Chef der Siedlung Niederrhein, und gab dem Ausschuss wichtige Anregungen. Es gelte, nicht nur die Straßen zu sanieren, vielmehr sei es auch wichtig, in Möllen ein Wir-Gefühl zu erzeugen. Denn erst daraus entstehe bei den Bürgern die Bereitschaft, sich an den angestrebten Neuerungen zu beteiligen. Bedeutend für das Gesamtprojekt sei es, so Bellinghausen, einzelne Phasen festzulegen, den Zeitrahmen abzustecken, die Kosten festzulegen und den Kreis der Beteiligten einzugrenzen.

Von HEINZ SCHILD

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NRZ  22.01.2002
 
Gregor Rolfes zum neuen Präses ernannt
Auf der Jahreshauptversammlung wurden außerdem Jubilare
geehrt. VOERDE. Auf der Jahreshauptversammlung der KAB St. Barbara Möllen wurde Pastor Gregor Rolfes offiziell zum neuen Präses des KAB-Vereins ernannt.Anschließend wurden die Eheleute Irene und Josef Preuß für 45-jährige Vereinsmitgliedschaft geehrt sowiedie Neumitglieder Ulrike Rasch, Joachim Kupke, Cordula Baumgartner, Elke Siegers und Peter Wolf offiziell in den Verein aufgenommen.

Unter dem Motto "Gemeinschaft erleben und Freunde finden" fand am 1. April ein bunter Familiennachmittag mit Kaffee und Kuchen, Musik, Basteln für Kinder und Videovorführungen sowie Präsentationder Vereinshomepage statt. Außerdem war der kommunalpolitische Dämmerschoppen der KAB besonders gut besucht.
Etwa 80 Gäste diskutierten mit den Kommunalpolitikern über
die Planungen zur Wohnumfeldverbesserung des Stadtteils,
nachbarschaftliches Miteinander, die Bahnüberquerung auf der Rahmstraße und die Auswirkungen der Betuwe-Linie.
Bei der Alten- und Rentnergemeinschaft (ARG) berichteten Rita Scyrba, Brigitte Schmitz und der Obmann Dieter Kraps von verschiedenen Ausflügen, Bildungsveranstaltungen für ältere Menschen und den Tanzkreis der ARG. Detlef Tilg nannte die Aktivitäten des Familienkreises wie Ausflüge, ein Seminar zum Thema Stressbewältigung und Treffen, bei denen mit den Kindern gekocht und gespielt wurde.
Nach dem Bericht des Delegierten Fritz Lordick und der Kassiererin Rita Etschmeier wurde dem Vorstand einstimmig Entlastung erteilt. Bei den Ergänzungswahlen wurden Marga und Josef Lümmen zu Kassenprüfern bestimmt, Fritz Lordick wurde als Delegierter wiedergewählt. Die Vertauensleute Rosa Lubosch, Christe Lamshoeft, Ursula Kraps, Christina Corsten, Martina Tilg, Johanna Nagaoka, Rita Sczyrba und Günter Wendl wurden in ihrem Amt bestätigt. Die vorgeschlagene Beitragserhöhung wurde angenommen.
(mk)

RP 06.2001
Pastor Theodor Prießen verabschiedete sich von seinen Voerder Gemeinden
Auf dem Gebiet der Ökumene starke Spuren hinterlassen

 
Pastor Theodor Prießen verbaschiedete sich gestern von seinen Gemeinden Sankt Paulus in Voerde und Sankt Barbara in Möllen. RP-Foto: Jörg Kazur

VOERDE (RP).
Als Theodor Prießen sein Amt als Pastor der Gemeinden Sankt Paulus und Sankt Barbara antrat, waren die Gemeinden ihm und er den Gläubigen keine ganz Unbekannten. Denn bereits vor der Übernahme seiner neuen Aufgabe war er schon für einige Monate als Aushilfe im Jahre 1985 hier tätig gewesen. Man war sich nicht ganz fremd.
Und Prießen bewies schnell, dass er auf Menschen zugehen kann. Das hat er in den sechs Jahren, die er für die zwei Pfarreien tätig war, immer so gehalten. Und das machte ihn in den Gemeinden ausgesprochen beliebt. Aber nicht nur in einer Richtung suchte er Kontakte. Die Ökumene war ihm etwas sehr Wichtiges. Auf diesem Gebiet hinterlässt er starke Spuren, wie ihm "seine" Gemeinden, die ihn gestern verabschiedeten und viel Erfolg für seine neue Aufgabe wünschten, bestätigten.
Die Zusammenarbeit mit den evangelischen Glaubensbrüdern wirkte auch auf die Gläubigen über. Das zeigten die vielen regelmäßigen Treffen und Veranstaltungen beider Konfessionen nicht nur in Glaubensfragen. Man feierte auch gemeinsam miteinander. Doch auch, hier besonders in Möllen, suchte er Kontakt zu den türkischen Glaubensoberen, was gerade an diesen multikulturellen Brennpunkt von Wichtigkeit war.
Die Gemeinde wünscht sich, dass diese Zusammenarbeit auch in Zukunft fortgeführt wird. Sie bedankte sich bei Pastor Prießen für sein fruchtbares Wirken in den Gemeinden. Für die Zukunft wünschen sie ihm alles Gute und Gottes Segen.
Der Wunsch Priester zu werden, entwickelte sich bei dem 1958 in Wachtendonk geborenen Prießen schon in seiner Jugendzeit. Nach dem Abitur studierte er in Münster und Paris Theologie und Philosophie. In seiner Freizeit widmete er sich dem Chorgesang. So "verstärkte" er in Münster den Domchor und in Paris den Jesuiten-Chor. Nach dem Abschluss des Studiums absolvierte er ein freiwilliges soziales Jahr. Im Mai 1985 folgte die Priesterweihe. Von 1985 bis 1989 war er Kaplan in der Gemeinde Sankt Laurentius in Coesfeld. Anschließend wirkte er in den Gemeinden Sankt Markus, Sankt Antonius und Sankt Martinus als Kaplan, bevor er seine Pastorenstelle in Voerde antrat
.

NRZ 27.05.2001
Möllen soll schöner werden
Der Arbeitskreis zur Wohnumfeldverbesserung setzt auf Mitsprache.
VOERDE (NRZ). In öffentlicher Sitzung tagte im Gasthaus Möllen der Arbeitskreis zur Wohnumfeldverbesserung Möllens. Unter Vorsitz des 1. stellvertretenden Bürgermeisters Rainer Herzig stellte das Verkehrsplanungsbüro Dr. Baier (Aachen) die erste Vorplanung vor. Die Grundkonzeption dieser Planung wurde mit großem Interesse aufgenommen und in allen Bereichen als akzeptabel und durchführbar angesehen. Dr. Baier stellte klar, dass seine Vorplanung nur der erste Schritt im Verfahren sei und dass Anregungen und Änderungswünsche der betroffenen Bürger in die weiteren Planungen eingehen würden. So nahm das Planungsbüro die Anlegung eines Fahrradweges entlang der Friedrichstraße direkt in seine weiteren Überlegungen auf.
Auf Wohnumfeldverbesserungen in Bereichen angesprochen, die nicht in der Planungshoheit Voerdes liegen, erklärte der Vorsitzende Rainer Herzig, dass für diese Bereiche - dazu gehören Verkehrssituation und Fahrradweg Rahmstraße, Wohnumfeld Auf der Horst und alter Sportplatz, Baumöglichkeiten im Bereich Dinslakener Straße/Peerdsbuschweg - sinnvolle Planvorstellungen miterarbeitet werden. Eine Umsetzung dieser Vorstellungen liegt allerdings nicht in der Zuständigkeit Voerdes. Die hierfür verantwortlichen Behörden sollen durch die Stadt mit Nachdruck zum Handeln aufgefordert werden. Laut Herzig soll gewährleistet sein, dass die Planungen bis zur Umsetzung immer von den Bürgern begleitet und ihren Vorstellungen angepasst werden können.

NRZ 21.08.2001
Möllener wollen Politiker Befragen
Im Barbarahaus geht es am morgigen Donnerstag um aktuelle Themen.

MÖLLEN (NRZ). Am Donnerstag, 23. August, findet im Barbarahaus ein "Kommunalpolitischer Dämmerschoppen" statt. Thema: "Kommunalpolitik und heiße Würstchen", denn dieses Mal will die KAB St. Barbara Möllen nicht nur diskutieren, sondern auch etwas auf den Holzkohlegrill legen. Bei der letzten Veranstaltung dieser Art, einige Wochen vor der Kommunalwahl 1999, wurden die Politiker nach ihren Visionen bzw. Zukunftsperspektiven für den Stadtteil Möllen gefragt. Jetzt soll berichtet werden, was in der Zwischenzeit bereits geschehen oder zumindest in die Wege geleitet worden ist. Der aktuelle Planungsstand ztur Erweiterung der Steag, die Betuwe-Linie und die "Wohnumfeldverbesserung" werden ebenso zum Thema wie die Planung "B8 neu" und ein Rasenplatz für GA Möllen. Die KAB möchte ausdrücklich darauf hinweisen, das an diesem Abend nicht über den Rahmenbetriebsplan der DSK diskutiert werden soll. Dies wird an anderer Stelle ausführlich getan und würde den Zeitrahmen für diese Veranstaltung sprengen.

NRZ 28.08.2001      
Wohnwert Möllens soll gesteigert werden
KAB-DÄMMERSCHOPPEN / Für Wohnumfeldverbesserung sollen erhöhte Landesmittel beantragt werden.

VOERDE (NRZ). Die Wohnumfeldverbesserungen im Stadtteil Möllen sind auf den Weg gebracht. Stellvertretender Bürgermeister Rainer Herzig (CDU) berichtete beim politischen Dämmerschoppen der KAB St. Barbara über die in die Wege geleiteten Planungen, an denen in der nächsten Zukunft auch die Bürger verstärkt beteiligt werden sollen.
Nicht nur Straßen und Plätze sollen - wie bisher angedacht - verschönert werden. Alfred Frank (SPD) hofft auf verbessertes Ambiente zum wirklichen Wohlfühlen und die Ansiedlung weiterer gastronomischer Betriebe. An den Kosten, so Herbert Römer (WG), würden die Anlieger auf jeden Fall beteiligt - Größenordnung bisher noch völlig offen. Hans-Peter Bergmann (KAB-Vorsitzender) appellierte an die Politiker, sich bei diesem Projekt für eine Sonderförderung aus dem Landesetat einzusetzen, um die Belastung der einzelnen Bürger möglichst gering zu halten.
Kritik wurde an unzureichender Pflege der Gehwege und Grünflächen im Stadtteil geübt, größtenteils Aufgabe der Siedlung Niederrhein. Frank Plückelmann (SPD) erinnerte an den ständigen Dialog mit der Wohnungsbaugesellschaft, von der einige Diskussionsteilnehmer größeres Engagement erwarteten. Für junge Familien mit Kindern seien die Wohnungen oft zu klein.

Mehr tun für Akzeptanz
Lebendigen Austausch nachbarschaftlich nebeneinander lebender Kulturen wünschte sich Hasan-Onur Kavak. Nach zwei internationalen Freundschaftsfesten der KAB und anderer Vereine vor einigen Jahren sei der Dialog wieder eingeschlafen. Die Gespräche müssten wieder aufgenommen werden, solle eine vernünftige gegenseitige Akzeptanz erreicht werden.
Von den Politikern wurde erwartet, für "kürzere Dienstwege" bei Problemlösungen vor Ort Sorge zu tragen. Auf die "Fragebögen für Senioren" beispielsweise gebe es noch keine Rückmeldungen an die Vereine. Gehwegabsenkungen beispielsweise müssten im Interesse von Rollstuhlfahrern und Gehbehinderten zügig vorgenommen werden.
Über die Betuwe-Linie gibt es noch viel zu wenig Informationen. Unter- oder Überführung Rahmstraße? Kompromiss aus kombinierter Unterführung für Radfahrer und Überführung für Autos? Lärmschutz? Drittes Gleis? Konkrete Informationen lassen auf sich warten.
Ähnlich beim Thema "B 8 neu" oder Fortführung der A 59. Voerde sieht keinen Planungsbedarf, so Ulrike Schwarz (SPD) und Bernhard Benninghoff (FDP). Nur Dinslaken wolle die Planung vorantreiben ohne Rücksichtnahme auf eine völlige Zerschneidung Voerdes.

RP 23.08.02

Josef und Rosa Lubosch feiern Goldhochzeit

Beim Tanzen lernten sie sich kennen

VOERDE (RP). Beim Tanz auf einem Volksfest lernten sich Josef Lubosch und Rosa Hilgner im Jahre 1951 kennen. Beide stammen aus Oberschlesien. Vor 50 Jahren gaben sie sich dann in Neudeck das Ja-Wort, heute feiert das Ehepaar, das an der Dinslakener Straße in Voerde wohnt, seine Goldhochzeit mit über 50 Gästen im Barbara-Haus in Möllen.

Der heute 72-jährige Josef Lubosch arbeitete als Maschinensteiger unter Tage und war zuletzt ab 1980 auf der Schachtanlage Walsum beschäftigt. In den Ruhestand ging er zehn Jahre später. Seitdem genießt er mit seiner jetzt 69 Jahre alten Frau die Freuden des Rentnerdaseins. Das Jubelpaar hat zwei Kinder sowie vier Enkelkinder und tanzt gerne. Gelegenheit dazu bietet sich in der Alten- und Rentnergemeinschaft Möllen der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB).

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